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Lasertuning in Wien – sanfte Hautverjüngung mit dem Erbium-Glass-Laser

Laser-Ergebnis ohne Laser-Ausfallzeit. Lasertuning arbeitet mit einem fraktionierten Erbium-Glass-Laser (1550 nm), der die Haut nicht abträgt, sondern in der Tiefe zur Erneuerung anregt. Tausende mikrofeine Wärmesäulen setzen in der Dermis einen kontrollierten Reparaturreiz, die Hautoberfläche bleibt intakt. Das Ergebnis: feinere Poren, glattere Textur, weichere Fältchen und ein gleichmäßiger Glow – bei ein bis zwei Tagen Rötung statt zwei Wochen Heilung. Die sanfte Alternative zum CO2-Laser, die sich im Monatsrhythmus wiederholen lässt.

 

Wie funktioniert Lasertuning?

Der Erbium-Glass-Laser sendet Licht mit einer Wellenlänge von 1550 Nanometern aus, das vom Wasser in der Haut absorbiert wird. Der Strahl ist fraktioniert, also in ein Raster aus mikroskopisch feinen Einzelstrahlen von rund 70 Mikrometern Durchmesser aufgeteilt. Jeder dieser Strahlen erzeugt in der Dermis eine winzige Koagulationssäule – eine Zone, in der das Gewebe erhitzt, aber nicht abgetragen wird. Zwischen den Säulen bleibt die Haut unberührt, und die Oberhaut wird dank der feinen Strahlen und einer integrierten Kühlung nahezu vollständig geschont.

Diese unbehandelten Gewebebrücken sind der Grund für die kurze Erholungszeit: Von ihnen aus repariert die Haut die Mikrozonen innerhalb weniger Tage. Der Reiz löst gleichzeitig einen mehrwöchigen Umbauprozess aus – Fibroblasten bilden neues Kollagen und Elastin, altes, ungeordnetes Gewebe wird ersetzt. Vor der Behandlung wirkt etwa 45 Minuten lang eine Betäubungscreme ein. Die Behandlung selbst dauert je nach Areal 20 bis 40 Minuten; danach kühlen wir die Haut und tragen eine beruhigende Pflege auf.

 

Wie funktioniert Lasertuning?

Auf einen Blick

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Technik

Fraktionierter, nicht-ablativer Erbium-Glass-Laser (1550 nm) mit Kontaktkühlung
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Dauer

20–40 Minuten + 45 Minuten Betäubungscreme
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Kosten

ab 220 €
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Ausfallzeit

1–2 Tage Rötung und leichte Schwellung, Make-up ab dem Folgetag
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Schmerzen

2–4 (Skala 1–10) mit Betäubungscreme
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Ergebnis

Erster Glow nach 1–2 Wochen, Kollagenaufbau ab 4–6 Wochen, bestes Resultat 3 Monate nach der dritten Behandlung

Was Sie vom Lasertuning erwarten dürfen

Der nicht-ablative fraktionierte Laser ist seit 2004 in der Dermatologie etabliert und gehört zu den am besten untersuchten Verfahren der Hautverjüngung. Er ersetzt keinen CO2-Laser bei tiefen Falten oder starker Erschlaffung – dafür liefert er das, was die meisten Kundinnen und Kunden zwischen 30 und 55 tatsächlich suchen: eine sichtbar feinere, gleichmäßigere und frischere Haut ohne Auszeit vom Alltag.

Was die Behandlung bewirkt:

  • Feinere Textur: Das Hautrelief wird gleichmäßiger, kleine Unebenheiten und raue Stellen glätten sich.
  • Kleinere Poren: Vergrößerte Poren an Nase, Wangen und Stirn wirken nach einer Serie deutlich kleiner.
  • Weichere Fältchen: Fältchen an Augen, Stirn und um den Mund werden weicher, Knitterfältchen am Dekolleté feiner.
  • Glattere Narben: Flache Aknenarben, Pickelmale und kleine Narben werden über mehrere Sitzungen sichtbar flacher.
  • Mehr Dichte: Der Kollagenaufbau verdichtet die Haut, sie wirkt praller und straffer – ohne Volumen von außen.
  • Glow: Der Teint wird gleichmäßiger, fahle und müde Haut bekommt Strahlkraft zurück.
  • Fast keine Ausfallzeit: Kein offener Wundzustand, keine Krusten, kein Abschälen – Sie sind am nächsten Tag gesellschaftsfähig.
  • Auch im Sommer: Anders als der CO2-Laser ist Lasertuning bei konsequentem Sonnenschutz das ganze Jahr über möglich.

Für wen Lasertuning besonders geeignet ist:

  • bei vergrößerten Poren und unebener Hautstruktur
  • bei ersten Fältchen und nachlassender Hautdichte
  • bei flachen Aknenarben und Pickelmalen
  • bei fahler, sonnengeschädigter oder müder Haut
  • für alle, die eine Laserbehandlung wollen, aber keine zwei Wochen Ausfallzeit
  • als regelmäßiges „Tuning“ im Monats- oder Quartalsrhythmus zum Erhalt der Hautqualität

 

Lasertuning oder CO2-Laser?

Beide sind fraktionierte Laser, und beide regen Kollagen an. Der Unterschied liegt in der Wellenlänge und damit in der Frage, ob Gewebe abgetragen wird. Der CO2-Laser (10.600 nm) verdampft mikroskopische Gewebesäulen inklusive Oberhaut – ein ablatives Resurfacing mit entsprechend starkem Effekt und entsprechend langer Heilung. Der Erbium-Glass-Laser (1550 nm) erhitzt die Säulen nur und lässt die Oberhaut stehen. Er ist weniger intensiv, dafür wiederholbar, sommertauglich und für mehr Hauttypen geeignet.

Lasertuning (Erbium-Glass) Fraktionierter CO2-Laser
Wirkprinzip Nicht-ablativ: Gewebe wird erhitzt, Oberhaut bleibt intakt Ablativ: Gewebe wird verdampft, Oberhaut wird mitbehandelt
Ausfallzeit 1–2 Tage Rötung 7–14 Tage Krusten, Rötung und Abschälen
Schmerzen 2–4 (Skala 1–10) 3–8 (Skala 1–10)
Sitzungen 3 im Abstand von 4 Wochen, danach Erhalt 1–3 im Abstand von 4–6 Wochen
Jahreszeit Ganzjährig möglich Nicht in den Sommermonaten
Stärken Poren, Textur, feine Fältchen, flache Narben, Glow, Prävention Tiefe Falten, deutliche Erschlaffung, ausgeprägte Narben, Lidstraffung
Durchführung Institut für medizinische Kosmetik nach ärztlicher Freigabe Ordination
Preis Gesicht 340 € ab 550 €
Als Faustregel: Wer sein Hautbild verfeinern und erhalten will, ist mit Lasertuning richtig. Wer eine deutliche Korrektur tiefer Falten oder Narben braucht und dafür Heilungszeit einplanen kann, gehört zum CO2-Laser in die Ordination. Oft ist die Kombination sinnvoll – eine CO2-Behandlung im Winter, Lasertuning zum Erhalt über das Jahr.

Mehr dazu: Fraktionierter CO2-Laser

Lasertuning im Vergleich zu Microneedling und IPL

Microneedling, IPL und Lasertuning werden häufig verwechselt, weil alle drei „das Hautbild verbessern“. Sie arbeiten aber an unterschiedlichen Zielen. Microneedling setzt mechanische Mikrokanäle und eignet sich vor allem zur Einschleusung von Wirkstoffen und für Narben. IPL ist kein Laser, sondern breitbandiges Licht, das Pigmentflecken und Rötungen entfernt – es verändert die Textur kaum. Lasertuning wirkt thermisch in der Dermis und ist die stärkste der drei Methoden für Textur, Poren und Hautdichte. In unserer Signature-Kombination Dual Collagen Protocol verbinden wir Lasertuning mit multipolarer Radiofrequenz in einer Sitzung: Sofortstraffung durch die RF-Wärme, nachhaltige Kollagen-Neubildung durch die Laser-Mikrozonen.

Kosten

Hier finden Sie unsere gesamte Preisliste: Preisliste anzeigen

Serien sind personengebunden und 36 Monate gültig. Vor der ersten Laserbehandlung ist ein kurzer ärztlicher Termin zur Freigabe erforderlich; das Beratungsgespräch Medical Cosmetics (60 €) wird bei Buchung einer Behandlung gutgeschrieben. Alle Preise in Euro inkl. USt.

Unser Tipp: Lasertuning entfaltet seine Wirkung über die Wiederholung. Drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen bauen die Kollagenstruktur auf, danach genügt eine Behandlung pro Quartal, um das Ergebnis zu halten – deshalb die Serie mit 10 % Vorteil.

 

ALasertuning

Fraktionierter Erbium-Glass Laser für Textur, Poren & Glow

Preise: Lasertuning
Nr.PositionEinzelpreisSerie / PaketSerienpreis
A.1Lasertuning Full-FaceMinimale Downtime, monatlicher Rhythmus möglich340 €Serie 3er (–10 %)918 €
A.2Lasertuning TeilregionZum Beispiel Wangen, Stirn oder Augenpartie220 €Serie 3er (–10 %)594 €
A.3Hals oder Dekolleté (Zusatz)Nur in Verbindung mit Full-Face, pro Zone160 €Zusatz zur Gesichtsbehandlung

Zur vollständigen Preisliste

Online Termin

Lasertuning ist als Einzelbehandlung oder 3er-Serie buchbar und lässt sich mit Microneedling, Medical Peelings oder Radiofrequenz zu einem individuellen Behandlungsplan kombinieren. Die erste Behandlung erfolgt nach ärztlicher Freigabe im Institut für medizinische Kosmetik an unserem Standort Wien 1180.

Online Termin

FAQs

Häufige Fragen zum Lasertuning

Fraktioniert heißt, dass der Laserstrahl in ein Raster aus vielen mikroskopischen Einzelstrahlen aufgeteilt ist und nur einen Bruchteil der Hautfläche behandelt; die Haut dazwischen bleibt unberührt und beschleunigt die Heilung. Nicht-ablativ heißt, dass kein Gewebe abgetragen wird – die Wärme wirkt unter der intakten Oberhaut. Beides zusammen macht den Unterschied zum CO2-Laser aus: gleiches Prinzip, aber ohne offene Wunde.

Der CO2-Laser trägt mikroskopische Gewebesäulen samt Oberhaut ab und braucht ein bis zwei Wochen Heilung. Der Erbium-Glass-Laser erhitzt die Säulen nur und schont die Oberhaut – nach ein bis zwei Tagen ist die Rötung weg. Dafür ist der Effekt pro Sitzung geringer; Lasertuning arbeitet über drei Sitzungen und regelmäßigen Erhalt. Bei tiefen Falten oder starker Erschlaffung bleibt der CO2-Laser die wirksamere Wahl.

Mit Betäubungscreme, die 45 Minuten vorher aufgetragen wird, und der integrierten Kühlung empfinden die meisten die Behandlung als warmes Prickeln, etwa 2 bis 4 auf einer Skala von 1 bis 10. Empfindlicher sind Stirn und Oberlippe. Direkt danach fühlt sich die Haut an wie nach einem Sonnenbad; das Wärmegefühl klingt innerhalb weniger Stunden ab.

Am Behandlungstag ist die Haut gerötet und leicht geschwollen, ähnlich einem leichten Sonnenbrand. Am zweiten Tag ist sie oft noch etwas rosig und fühlt sich rau an, weil das Punktraster leicht abschuppt. Make-up ist ab dem Folgetag möglich. Es entstehen keine Krusten und keine offenen Stellen.

Für den Aufbau empfehlen wir drei Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen. Bei Aknenarben können vier bis fünf Sitzungen sinnvoll sein. Danach genügt zum Erhalt eine Behandlung pro Quartal – daher der Name Lasertuning.

Nach ein bis zwei Wochen wirkt die Haut frischer und feiner, weil die oberste Schicht erneuert wurde. Der eigentliche Effekt – neues Kollagen, kleinere Poren, weichere Fältchen – baut sich über sechs bis zwölf Wochen auf und ist etwa drei Monate nach der letzten Sitzung am deutlichsten sichtbar.

Ja. Weil die Oberhaut intakt bleibt, ist das Risiko für Pigmentverschiebungen deutlich geringer als beim CO2-Laser. Zwei Regeln gelten trotzdem: In den zwei Wochen nach der Behandlung täglich Sonnenschutz mit LSF 50+ und keine direkte Sonne, und auf frisch gebräunter oder sonnenverbrannter Haut behandeln wir nicht.

Für helle bis mittlere Hauttypen (Fitzpatrick I–IV) uneingeschränkt. Bei dunkleren Hauttypen ist der 1550-nm-Laser grundsätzlich sicherer als ablative Verfahren, wir arbeiten dann aber mit angepassten Parametern und klären das im ärztlichen Ersttermin. Bei Melasma-Neigung entscheiden wir individuell.

Nicht behandelt wird bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei aktiven Hautinfektionen oder Herpes im Behandlungsareal, bei frischer Bräune, bei Neigung zu Keloiden, bei Einnahme von Isotretinoin in den letzten sechs Monaten sowie bei lichtsensibilisierenden Medikamenten. Bei Herpes-Neigung empfehlen wir eine vorbeugende Prophylaxe – bitte im Ersttermin ansprechen.

Weil jede Laserbehandlung eine ärztliche Freigabe voraussetzt: Hauttyp, Vorerkrankungen, Medikamente und Pigmentneigung werden geprüft und die Behandlungsparameter festgelegt. Der Termin ist kurz und einmalig; danach buchen Sie Ihre Sitzungen direkt im Institut.

Sehr gut. Bewährt haben sich die Kombination mit multipolarer Radiofrequenz in einer Sitzung (Dual Collagen Protocol), Microneedling mit PDRN oder Exosomen als regenerative Aufbaubehandlung zwei Wochen später sowie IPL gegen Pigmentflecken im Wechsel. Nach einem CO2-Laser eignet sich Lasertuning ab etwa drei Monaten zum Erhalt.

Fraxel ist der Markenname eines Herstellers für nicht-ablative fraktionierte Laser; die Technologie dahinter ist dieselbe Wellenlänge von 1550 nm, mit der auch Lasertuning arbeitet. Der Unterschied liegt in Gerät, Strahldurchmesser und Behandlungskonzept – Lasertuning ist auf schonende, wiederholbare Sitzungen mit minimaler Ausfallzeit ausgelegt.